Weibliche Aussteigerfiguren in (Kon)Texten der neuesten deutschen Literatur – Alexa Hennig von Langes Warum so traurig? und Silke Scheuermanns Die Übergabe

  1. Gerda Nogal

Abstract

Weibliche Aussteigerfiguren in (Kon)Texten der neuesten deutschen Literatur – Alexa Hennig von Langes Warum so traurig? (2004) und Silke Scheuermanns Die Übergabe (2005)

 

Um die letzte Jahrtausendwende ist ein rasanter Wechsel der Lebensformen und -stile zu ver zeichnen. Die ‚alten‘, traditionellen Rollenzuweisungen haben ihre Rolle als geltendes Wertsystem eingebüßt. Geschlechtssensibel besteht die Frage, ob die postmoderne Ressourcenvielfalt für weibliche Individuen größere Chancen bzw. Gewinn bietet oder zu Desorientierung und Verlusten führt. Diesem Aspekt wird am Beispiel von Texten zwei jüngerer deutscher Autorinnen, Alexa Hennig von Lange und Silke Scheuermann nachgegangen, die ihre Protagonistinnen im kulturgeschichtlichen Rahmen der Postmoderne verorten.

 

Around the turn of the millennium, one could witness rapid changes in lifestyles and ways of life. The ‘old’, traditional role assignments have lost their meaning as a valid value system. From the gender point of view, there arises a question whether the postmodern diversity of choices offers women greater opportunities and gains, or whether it leads to disorientation and loss. This issue is examined by investigating texts by two contemporary German women writers, Alexa Hennig von Lange and Silke Scheuermann, who place their protagonists in the cultural context of postmodernism.

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Germanica Wratislaviensia

131, 2010

Strony od 53 do 63

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